#1 - Der Neuanfang

Ihr kennt das. Das Ende des Jahres ist nah. Der Kopf schreit nach neuen Herausforderungen, der Körper befindet sich aber irgendwie im Ruhemodus. Zu schwer liegt die Ente noch im Magen und der Rotwein in den Adern. Ein gemütlicher Abend ist doch super! Dennoch: Die guten Vorsätze für das neue Jahr stehen an. Nur was nehme ich mir vor? Und muss ich mir überhaupt irgendwas vornehmen? Schließlich bin ich doch eigentlich mit mir selber total zufrieden. Oder doch nicht? Könnte es mir vielleicht besser ergehen? Mein bester Freund hat sich schließlich auch neue Ziele gesteckt. Da muss ich doch mitziehen!

 

„Ich muss mal wieder Sport machen.“

„Ich möchte mehr Sport machen.“

„Ich höre mit dem Rauchen auf.“

„Ich ernähre mich gesünder.“

„Ich möchte mehr Zeit mit der Familie verbringen. Und mit meinen Freunden.“

 

Statistisch gesehen sind dies die neuen Vorsätze, die am meisten in den Köpfen der Menschen herumschwirren. Ganz so einfach ist die Definition des Vorsatzes aber leider nicht. Wenn ihr etwas tun wollt, dann fragt Euch bitte zuerst nach dem „Warum“. Warum will ich denn mal wieder Sport machen? Warum will ich überhaupt mit dem Rauchen aufhören? Das klingt natürlich in erster Linie total banal. Aber wenn es rauchenden Menschen schlecht gehen würde, dann würden sie doch einfach aufhören, oder? Brauchen sie dafür wirklich einen Vorsatz am Jahresanfang?

 

Wichtig ist, dass ihr anfangt Eure Ziele in Taten umzusetzen. Der Unterschied ist nur, dass dieser Anfang im Kopf beginnt und erst in Euren Taten endet. Ihr müsst für neue Ziele und neue Herausforderungen bereit sein! Schreibt Eure Ziele auf, sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen. Formuliert realistische Ziele, die ihr auch erreichen könnt. Dennoch sollten sie Euch schon in einer gewissen Weise fordern. Und dann fangt an, sie in die Tat umzusetzen!

 

Ihr werdet schnell merken, dass kleine, kurzfristige Ziele anspornen, sich neue Ziele zu setzen. Nutzt das aus! Wenn ihr mit dem Laufen anfangen wollt, dann nehmt Euch nicht direkt die große 10km-Runde vor. Das mag ein langfristiges Ziel sein, bis dahin wird die Motivation aber zwangsweise abfallen. Lauft gerne am Anfang die 3km-Runde. Und beim nächsten Mal hängt ihr einfach noch 500m dran. Oder geht sie erst einmal ab und erst beim zweiten Mal fangt ihr gemütlich an zu laufen. Mühsam, aber erfolgreich ernährt sich das Eichhörnchen. Scheut Euch niemals davor, kleine Ziele zu setzen. Auch fünf Liegestütze am Tag können ein tolles und ehrgeiziges Ziel sein. Irgendwann werdet ihr vielleicht mehr wollen.

 

Und das Wichtigste: Tue Gutes und rede darüber! Wenn Du ein Ziel erreicht hast, darfst Du gerne auch stolz darauf sein und darüber berichten. Erfolg ist ansteckend und die Begeisterung für etwas sowieso! Sporne andere dazu an, mit Dir die gesteckten Ziele zu erreichen. Gemeinsam ist es immer einfacher als alleine! Und wenn es dann doch einmal schwer wird, dann erinnere Dich immer an das „Warum“.

 

In diesem Sinne: Lasset die Spiele beginnen!

 

 

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